Liebe Eltern, bitte markiert auf den Straßen- bzw. Inselkarten, die ich mir ausleihe und sogleich verliere, nicht nur Orte und Strände kommentarlos! Sorry, aber das wollte ich gleich an erster Stelle loswerden.

Wer unseren vorherigen Beitrag „Wenn das Meer ruft oder der Tiroler Sommer frostig ist!“ gelesen hat, weiß bereits, dass wir mit der Fähre vom kroatischen Festland, also von Brestova, zum gegenüberliegenden Hafen Porozina, auf der Insel Cres gefahren sind. Das spricht man übrigens so aus: Zres und nicht Kres liebe Landsleute 😉 Ein bisschen Landeskunde und Sprachkunde sollte man sich schon aneignen – kommt auch gut bei den Locals an: Freidrink olé 😉

Als Tiroler „proof“ für Bergstraßen

Okay, also los gings von dort mit dem Auto über die einzige (!) schlängelige enge Steilstraße hinauf. Übrigens semi-optimal für breite Landrover-Karren, Wohnwagen & Co – ja, liebe SUV-Fahrer so macht man hier keine schnellen Kilometer 😉 denn meiner ist kleiner… haha 😉

Die Fahrt nach Beli dauert etwa eine halbe Stunde für 20 km, sofern man bei der einspurigen Straße hinunter wenig Gegenverkehr von UFO-ähnlichen Wohnmobilen hat. Der Weg hinunter zum Strand erinnert stark an Tiroler Schluchtenpfaden mit Neigung von rund 30 %. Dort befand sich auch die einzige örtliche freie Unterkunft – auch bekannt als Domizil unter freiem Himmel mit steinhartem Grund. Genau, ihr habt’s erfasst: der Campingplatz 😉 Der war auch der günstigste auf unserer Reise, um 24 Euro pro Nacht für 1 Auto + 1 Zelt + 2 „Erwachsene“.

No Hippies, sondern Touris

Statt der erhofften Hippie-Location erwartete uns dort ein kleiner Strand mit sich stapelnden Touristen. Beim Koffein-Upload in der Strandbar wurde uns nach kurzer Zeit auch die Erklärung dafür geschippert: Im 30-Minuten-Takt legen Boote an, die gefühlte hunderte von Touristen abladen, aber keines davon nimmt wieder welche mit!? Nach dem Hauptstrand gibt es noch zwei weitere kleine Strände, die man zu Fuß über einen leichten Steig entlang der Felsen erreichen kann. Diese sind „normalerweise“ etwas weniger besucht, außer es ist ein Feiertag in Kroatien – wie „dingdinding!“ ausgerechnet an diesem Tag… Außerdem gibt’s noch drei kleine Buchten, die man nur mit Boot, Kajak oder SUP erreicht – das zwitscherte uns der Einheimische Guide des Flying Fox, der direkt über die Bar und dem Strand verläuft. Die laufende Symphonie: Zrrr-Hui-Zrrr-Hui verfolgte mich auch im nächtlichen Traum…

Ciao liebe Inselkarte

Einige gute Gründe um uns doch ein paar Gedanken zu unserer Reiseroute bzw. nächsten Stopps zu machen. Beim Abendessen in der Einheimischen-Osteria oben am Berg, breiteten wir die Inselkarte, die mir meine Eltern „vermacht“ haben, aus. Die zarten Hände von Heinz haben volé mit Feingefühl dieses Erbstück in Einzelteile zerrissen und dort auch vergessen. Aber wie heißt’s so schön auf den Autostickern: No stress on Cres! 😉 Also hieß es ab dann back to the routes, und unser intuitiven Nase nach – mit etwas Hilfe von GoogleMaps… Eh bei uns erfahrungsgemäß das Beste, was uns auch letztes Jahr auf Kreta zu den wundervollsten Orten führte.

No Stress on Cres!

Bevor wir uns in dieses spannende Abenteuern stürzten, luden wir sicherheitshalber noch Verpflegungsvorräte beim großen Supermarkt in der Hauptstadt auf. Überraschung, die heißt genau wie die Insel selbst: Cres = Ausspreche zur Erinnerung: Zzrresss 😉

Wenn schon da, schauten wir uns das Zentrum dort auch gleich an. Klein, fein und wenig Leute unterwegs – verwunderlich bei der Mittagshitze von 38 Grad. Für uns der ideale Zeitpunkt für’s Frühstück und siehe da, es gibt dort Pizza! Diese Entdeckung löste bei Heinz ein so starkes Augenfunkeln aus, wo jede 10.000 Lumenlampe schwach geworden wäre. Leider hörten wir dieses eine Mal nicht auf die Empfehlungen der Dame in der Wechselstube und auch nicht auf die Badehosenverkäuferin. Somit landeten wir in der wohl schlechtesten Pizzeria… ach liebe Pizzerei in Innsbruck warum habt ihr keinen Lieferservice!?

Mit einer doppelten Portion Kaffee intus, fuhren wir hochmotiviert weiter und folgten den fein-klingenden Straßenschildern zum nächstgelegenen Küstenort Valun. Und das war ein Jackpot!

Wie es dort war und was wir erlebt haben, könnt ihr hier sehen und lesen: Valun – Oh Baby nimm das Boot!

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