In der Andaman See gibt es ja jede Menge Inseln und bekannte Hot Spots (Phi Phi Islands & Co), aber zum Glück noch einige Perlen mit dem ursprünglichen Thailand-Charakter, wenigen Touristen und einem „Lost“-Flair á la Robinson Crusoe. Koh Jum ist eine davon! An den 7 Tagen die wir dort genossen, fanden wir absolute Entspannung, Freude am leben in der Natur und Freedom.
Als wir dort ankamen, im Freedom Bungalow „Resort“, sahen wir uns gegenseitig in strahlende und funkelnde Augen und lachten herzhaft, weil der Name so passend ist, für dieses Fleckchen an der Südspitze der Insel. Wir fühlten uns dort sofort wohl, heil und irgendwie angekommen. Für 700 THB (ca. 18 €) mieteten wir einen Strandbungalow, nur 10 Meter vom Meer entfernt! Es war unbeschreiblich wundervoll dort und ja, wir spürten in uns und rundherum auch Frieden, Freiheit und Liebe.

Kein Massentouristmus!

Wir genossen die Tage fast ohne anderen Menschen zu treffen – ließen die Seele baumeln, wie es so schön heißt. Ein Tag fühlte sich an wie drei, wobei wir auch drei Wochen dort leben hätten können, ohne auch nur einen Hauch von Langeweile zu verspüren. Mit Kajaks paddelten wir zur Mini-Insel gegenüber und erkundeten mit dem Moped das „Dorf“ (1 Straße mit ein paar Local-Shops). Durch Zufall haben wir den Local-Market am Abend entdeckt. Einmal im Monat findet dieser für 10 Tage statt und hat neben 2-3 Food-Ständen auch einen kleinen Schießstand im Angebot… Nonanet, als waschechte Tiroler konnten wir diesem natürlich nicht widerstehen und haben richtig abgesahnt 😉
Die Abreise fiel uns schwer und wir bedankten uns am Lagerfeuer für die Energie, die Schönheit und den Frieden, die uns dieser Ort schenkte.

Wie kommt man nach Koh Jum?

Dass diese Insel noch relativ unbekannt ist liegt wahrscheinlich auch an der etwas umständlichen Anreise. Wir gingen von Tonsai nach Railay, dort brachte uns ein Longtail raus aufs Meer zur Fähre nach Koh Lanta. Dort mussten wir eine Nacht bleiben, da man die Fähre Richtung Krabi nehmen muss, diese fährt nur einmal am Tag und war schon weg. Also nahmen wir das Boot am nächsten Tag, nur legt es nicht an der Insel an sondern bleibt rund 1.000 Meter von der Küste entfernt im Meer stehen. Longtails von den Unterkünften bringen und holen die Gäste dort ab. Wenn man vorher keine Unterkunft gebucht hat, wird’s spannend, da die Fähre einmal im Süden und im Norden stehen bleibt. Man sollte sich also vorher schon eine Unterkunft buchen oder zumindest sich überlegen, wo man hin will, denn sonst wird’s kompliziert, da es auf der Insel im Prinzip keine richtige Straße vom Norden zum Süden gibt. Wer zum Freedom Bungalow Resort will sollte beim ersten Stopp (Südspitze) auf ein Longtail umsteigen.

Wir gingen nach einer Woche wieder auf die Fähre mit dem Ziel: Tonsai – Home, sweet home!

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