Unser Freund Oli hat uns empfohlen einen Abstecher auf die Inseln Koh Yao Yai oder Koh Yao Noi während unseres Thailand-Trips zu machen. Da wir in Phuket landeten und diese Eiländer auch auf dem Weg nach Tonsai liegen, folgten wir seinem Rat. Wir entschieden uns für Koh Yao Noi, da sie die kleinere der beiden ist. Mit dem Longtail dauerte die Überfahrt vom Bang Rong Pier zirka eine Stunde. Am Pier auf der Insel warteten bereits Jeeps, die die Reisenden zu den Unterkünften brachten.
Supertolle Unterkunft
Wir hatten natürlich nichts gebucht, aber am Vormittag im Internet ein paar Bungalows angesehen. Also ließen wir uns zu unserem Recherche-Favorit „Sabai Corner Bungalows“ kutschieren. Während ich schon mal den Garten und die lässige Chillout-Area über dem Wasser erkundete, checkte Heinz uns ein Bungalow für 1000 THB (ca. 26 €) pro Nacht. Und was für eine Überraschung die Rezeptionistin ist eine Deutsche, die schon seit 10 Jahren dort lebt 😉 Somit bekamen wir innerhalb kürzester Zeit alle wichtigen Infos und Top-Tipps für Koh Yao Noi. Die Holzbungalows mit Open Roof-Dusche und WC waren sehr sauber und der Service war top.

Unsere Highlights der Insel

Vor allem das super leckere Essen, die netten Gespräche mit den anderen Gästen aus aller Welt und die Thaimassagen haben uns dann doch vier Tage auf der Insel gehalten. Wer auch nach Koh Yao Noi kommt sollte unbedingt beim Food Market im Dorf vorbeischauen und sich durch die original thailändische Küche durchessen! Achtung: Scharf 😀
Den schönsten Strand findet man gleich hinter dem Six Senses Resort. Man muss mit dem Moped oder Bike einen typischen „Waldweg“ entlang fahren, um dorthin zu kommen. Für’s Plantschen im Meer ist es auf dieser Insel besonders wichtig auf die Flut- und Ebbezeiten zu achten. Wenn Ebbe auf der Ostküste ist, dann sollte man zur Westküste fahren und bei Flut eben umgekehrt.

Heilung für die „Tanzhüfte“

Bei unserer Abreise hatte ich etwas Schmerzen in der rechten Hüfte. Am Abend zuvor war ich auf einem Konzert in Innsbruck und habe wohl etwas mit der Tanzerei übertrieben 😉 Tja, nicht gerade optimal bei einer 24tägigen Reise mit Rucksack. Aber wo sonst als in T-Hailand gibt’s dafür beste Abhilfe in Form einer Thaimassage! An der Strandpromenade neben unserem Bungalow hatten wir bei unserer ersten Erkundungstour bereits das „JJ Queen Spa“ entdeckt, das ein sehr feines Ambiente hatte. Zwar waren die Preise vergleichsweise extrem gegenüber der Konkurrenz, aber zu Urlaubsstart ist man ja im Gönner-Modus ☺ und die Investition war es absolut wert! Meine Hüfte war wieder eingerenkt und der Sonnenbrand von Heinz war dank einer zarten Aloe Vera Massage auch weniger spannend 😉 Die Besitzerin ist sehr liebenswert, spricht sehr gutes Deutsch und ist eigentlich in München verheiratet.

Unser Insel-Fazit

Wir können diese Insel also absolut jenen empfehlen, die – wie wir – keine Massentouristen, riesigen Touri-Partys, Schein-Thaiküche und überfüllten Strände mögen. Auf der Insel bekommt ihr absolute Gemütlichkeit und auch Abgeschiedenheit. Leiht euch ein Mofa aus und erkundet die Insel zu den Reisfeldern, Mangrovenwäldern, Stränden und den Dörfern mit lokalen Künstlern.

Und ab zu unserer nächsten Insel-Eroberung: Paradies – Koh Jum

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