Was macht man wenn der Post’ler 3 mal klingelt? Sich mega freuen! Weil, in diesem Fall, brachte er bzw. sie (Mama Helga) ein Paket frisch aus China vorbei. Nein, darin waren (leider) keine süßen Kokosnüsse sondern der von Heinz eigens kreierte Snowboardanzug. Und zwar ein Einteiler – damit der Arsch trocken bleibt, sollte man beim System des Schneefangs kläglich nass gescheitert sein 😉
Einziges Manko war der Liefertermin und zwar im Mai, wo bis auf die Gletscherskigebiete alle anderen geschlossen haben, wegen Schneemangel bis auf ein paar Restln…

Heinz ging allein *sing

Für Heinz – seine Freunde kennen und lieben seinen impulsiv-temperamentvollen Einzelkindcharme 😉 – noch lange kein Grund sich von den Jahreszeiten einschränken zu lassen: Ein Praxistest muss es sein und zwar sofort!
Also, packte er seinen 7 dutzend Sachen zusammen und machte sich auf den Weg. Heinzchen ging allein in den Wald hinien… Von der Mittelstation weg schritt er voll motiviert im Mai bei frühsommerlichen Temperaturen (18-20 °C) im neuen Snowboardanzug hinauf Richtung Patscherkoflspitze. Die Vorfreude auf den Praxistest ließen ihn, die erste Stunde, einen Schuh vor den anderen setzen.

Beide Daumen hoch

Nur die Höhenmetern und Sonnenwärme schwächte seine Motivation oberhalb der Waldgrenze. Doch siehe da, es gab noch wahre Wohltäter am Berg: Ein Forstarbeiter mit seinem Quad bot ihm eine Mitfahrt am Gepäckträger an. Heinz überlegte kurz: Sicher, ein Sitztest auf verschiedensten Transportmitteln brauchte es für die härtesten Qualitätsprüfung natürlich auch! Also rauf und hühot! Nach ein paar Höhenmetern trennten sich leider die Wege vom Taxifahrer und Heinz. Oh je, nun ging es über die grüne Piste weiter hoch bis zur nächsten Kurve. Schweiß tropfte ihm, erschöpft von der Stirn, doch die Zuversicht wuchs beim Blick auf die hoch frequentierte Straße vor ihm.
Ein 20-Tonnen-Kutscher erbarmte sich ihm, zum Glück durch – offensichtlich geschwächten – Daumenstreckens, mitzunehmen bis zur Bergstation. Zum ersten Mal sah Heinz ein positives Nebengeräusch von der Baustelle der, zukünftigen neuen, Patscherkoflbahn.

Aui muss ER

Von dort an musste er nun leider das Knospentaxi, auch bekannt als die eigenen Beine (für alle Nicht-Zillertaler), sein. Sein durch Kontaktlinsen gestärktes 5-Dioptrin-Adlerauge fixierte bereits den leuchtenden Sendemast am Gipfel und wie eine kohlsüchtige Dampflock stieg er den steilen Weg weiter hinauf.
Endlich Ziel erreicht, hüpften frohlockend seine Gedanken – bewusst ressourcenschonend, um seinem körperlichen Energiehaushalt eine gleichgesinnte Gestik zu ersparen. Nachdem Heinz sein hochgeschlepptes Jausenbrot zur Vorbereitung auf die kommenden Challenges verspeiste, folgte der absolut härteste Material- und Qualitätstest: Extrem-Schneeengele-Machen!
Das Ergebnis war herausragend: Kein Tröpfele, kein nasses Tupftale und kein feuchtes Poppale! Heureka, der Anzug hält was er verspricht!

Owi muss ER auch

Mit gestärktem Materialvertrauen und Selbstbewusstsein schnallte er sich sein Brett unter die Füße, bereit für die Abfahrt! Ai carramba, wie die Flagge von Mexiko in weiß und grün rutschte er hinab über Schneefelder, steiniges Moos und Almrosen. Auch hier zeigte sich die außerordentliche Qualität des Anzugsmaterials im Vergleich zum Brettbelag. Tja, hochwertige Investition zahlt sich eben aus 😉

Voller Zufriedenheit beendete Heinz sein Abenteuer und genoss den Abend am Balkon mit Blick auf den Patscherkofl im Sonnenuntergang!

Bevor ich das Video sah, dachte selbst ich, dass es sich bei der Erzählung um ein Märchen handelt. Aber nein, sonst hätte diese Geschichte auch mit „Es war einmal“ begonnen. Die Geburtsstunde vom Snowboard-Anzug „Dry Ass“ hat geschlagen. Freuet euch, bald gibt’s Nachwuchs im „Verein EINSTÜCK„ 😉

Den Patscherkofl, unseren Hausberg, erkundeten wir ein paar Wochen später, diesmal ausgerüstet mit Bikini und Badehose: Blitztour zu den Blauen Seen!

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